Fadenlifting –

ein minimalinvasives Face-Lifting

Fadenlifting ist ein minimalinvasives Face-Lifting mit resorbierbaren (6 – 8 Monaten) Polydioxanon(PDO)-Fäden, welche mit Hilfe von Nadeln von außen in die Haut eingezogen werden. Die Fäden geben dem Gewebe eine neue Stützstruktur. Um den eingebrachten Faden herum bildet die Haut neue Kollagenfasern, die das Hautvolumen erhöhen und so Falten glätten.

Beim Fadenlifting handelt sich um eine neue innovative Methode der Gesichtsverjüngung, die im Gegensatz zu den bereits herkömmlichen Methoden wie Laser-Resurfacing, Chemisches Peeling etc. den Vorteil eines nicht chirurgischen Eingriffes bietet und somit auch keinen längeren arbeitsbedingten Ausfall mit sich bringt. Das Material besteht aus abbaubaren Fäden, die längst in der Herzchirurgie und Allgemeinchirurgie ihre Anwendung finden. Bei diesem Verfahren werden Fäden mit Hilfe von dünnen Kanülen ins tiefere Bindehautgewebe eingeführt.

Um die Fäden herum bildet sich neues Bindegewebe, das als Gerüst vor dem Absinken dient. Die Behandlung erfolgt zumeist in örtlicher Betäubung. Die abbaubaren Fäden lösen sich nach ca. 6 – 8 Monaten wieder auf. Ein erneutes Fadenlifting kann jederzeit durchgeführt werden. Durch den Ausschluss von Komplikationen hat man mit dieser Methode eine hervorragende Möglichkeit, eine deutliche Hautstraffung durchzuführen. Diese Methode lässt sich an vielen Arealen des Gesichtes durchführen

Das Ergebnis:

  • Sofort sichtbarer Lifting-Effekt
  • Bessere Durchblutung
  • Verbesserung der Hautfarbe

Fadenlifting ist besonders geeignet bei:

  • ausgeprägten Nasolabialfalten
  • bei Elastizitätsverlust
  • ausgeprägte Falten in der unteren Gesichtshälfte
  • erschlafftem, hängendem Gewebe
  • bei Personen, die keinen operativen Eingriff möchten

Fadenlifting – Die Geschichte:

Die Technik des „Fadenliftings“ ist viel älter als man vermutet. Bereits im alten Ägypten wurden Fäden in die Haut gezogen um Gesichtszüge zu betonen. Die Funde von Goldfäden in ägyptischen Gräbern bestätigen das. Königin Kleopatra sagt man nach, dass diese Goldfäden der Grund für Ihre Schönheit gewesen sein sollen. Im Laufe der Medizingeschichte wurde mit vielen Materialen experimentiert. Vor allem beim Nähen von Wunden kamen zum Beispiel Sehnen, getrocknete Tierdärme, Hautstreifen, Baumwolle, ja sogar Frauenhaar zum Einsatz. Im Mittelalter entdeckten Schönheitspioniere schließlich, das gedrehte Pferde- oder Menschenhaare, die man in die Haut einlegt das Gewebe straffen.

In den 1980er Jahren kamen Gold und Platinfäden auf den Markt. Da es aber selbst bei Goldfäden teilweise zu Unverträglichkeiten kam, griffen die behandelnden Ärzte schließlich auf Gortex-Fäden zurück. Gortex-Fäden hatten sich in der Herzchirurgie bewährt, waren bestens verträglich und obendrein kostengünstiger. Mit ihnen war man sogar in der Lage tiefe Nasenlippenfalten zu glätten.

Durch das neue Material erzielte man weitaus bessere Resultate. Dies löste einen regelrechten Boom der „Minithreads“ aus. Warum die Ergebnisse so natürlich wirken, hat einen ganz natürlichen Grund. Bei dieser Form des Liftings handelt es sich nicht um „Filler“, also um das Einbringen von „fremden Füllmaterial“ in die Haut. Beim Faden-Lifting entsteht der Effekt auf völlig natürliche Art und Weise durch die Bildung von körpereigenem Kollagen.

Eine nahezu schmerzfreie Lifting-Methode

Mit zunehmenden Alter kommt es durch den ständigen Einfluss der Schwerkraft zu einem Verlust an Elastizität, hängende Backen und Erschlaffung des Gewebes am Körper sind die sichtbaren Folgen davon. Mit einem neuen, einfachen, nicht-operativen Verfahren kann man nun die „innere Stützstruktur“ von Haut und Gewebe wirkungsvoll kräftigen.

Das „ Faden-Lifting“ ist ein minimalinvasives Verfahren. Es erfolgt kein Eingriff wie bei einem Facelift. Es werden einfach mit Hilfe von Nadeln Fäden von außen in die Haut eingezogen. Die Wirkung beruht auf „Biostimulation“ (Anregung des Wachstums neuer Zellen) und Gewebeunterstützung. Daraus ergibt sich ein deutlicher „Liftingeffekt“. Die Fäden bestehen aus PDO (Polydioxanone), ein Material, das bereits in der Gefäß- und Herzchirurgie verwendet wird. Das Einziehen der Fäden erfolgt mit dünnen Nadeln, in denen sich die Fäden befinden.

PDO ist resorbierbar, das heißt, die Fäden lösen sich im Gegensatz zu bisher verwendeten Fäden aus einem nicht abbaubaren Kunststoff nach einigen (6 – 8) Monaten auf. Daher ist die Behandlung auch sehr gut verträglich. Der volle Effekt ist nach 4 – 8 Wochen sichtbar. Erst nach dieser Zeit solle eine Beurteilung des Ergebnisses erfolgen. Selten sind Nachkorrekturen erforderlich. Das Ergebnis bleibt länger sichtbar ( ca. 12 Monate ), da ja durch das Material auch neue Kollagenfasern gebildet werden.

Das Faden-Lifting ist vor allem dann die Behandlung der Wahl, wenn eine Hauterschlaffung ohne zu großen Hautüberschuss vorliegt. Für ein ideales Ergebnis kann man das Faden-Lifting auch sehr gut mit anderen Methoden (Hyaluronsäurefiller, PRP, Mesotherapie oder physikalische Methoden) kombinieren.

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